Dienstag, 24. Februar 2009

Nachrichten: Dienstag 24. Februar 2009

Australien steht vor dem Klimakollaps

Gemäss Tagesanzeiger klettert seit Tagen das Thermometer in Australien nach oben. In Adelaide stieg die Temperatur auf 45 Grad.
Der Fluss Murray-Darling ist inzwischen 40 Prozent der Zeit ausgetrocknet. Die Blätter fallen von den Bäumen und die Menschen verziehen sich mit Bettflaschen voll gefrorenen Wassers in ihre Häuser zurück.
Australien leidet unter der schlimmsten Hitzewelle seiner Geschichte. Als ich dies gelesen habe, war ich erst einmal sprachlos.
Die Hitzewelle in Australien bedeutet, dass die Wasservorräte um ein Drittel sinken und die Dürre in der Region New South Wales wird um 70 Prozent steigen. Aber nicht nur dies passierte. In Melbourne legte die Hitze die Stromversorgung lahm, 30 Menschen starben an der Hitze und da die meisten Menschen entlang der Küste leben, droht ihnen die Gefahr von Hochwasser.
Mein Bruder ist gerade in Australien und erzählte von den Bränden in Sydney. Aus diesem Grund habe ich mich auch genauer darüber informieren wollen. Die Anzahl der Toten war vor einer Woche auf 181 angegeben, 5000 Menschen wurden obdachlos, 1200 Häuser zerstört und mehr als 450000 Hektar Land niedergebrannt.
Wenn ich sonst von diesen Katastrophen höre, sehe oder lese, betrifft es mich im ersten Moment, aber ich vergesse es sehr schnell wieder. Jetzt aber da mein Bruder in Australien ist, mache ich mir viel mehr Gedanken darüber.
Ich kann nur hoffen, dass wir einen Weg finden als Welt zusammen zu arbeiten.

310 Tonnen Gift- und Sondermüll gesammelt – St.Galler Tagblatt, 23. Februar 2009

310 Tonnen Gift- und Sondermüll sind im vergangenen Jahr im Kanton gesammelt worden. Als ich dann gelesen habe, dass von diesen 310 Tonnen 200 Tonnen aus privaten Haushalten stammten, war ich geschockt. 16 Prozent des Gift- und Sondermülls hiess es, waren Batterien und 12 Prozent waren Lösungsmittel und Diverses wie Medikamente und Pestizide etc.
Ich bin froh, dass in der Schweiz mehrheitlich vorgeschrieben ist, wie der Abfall entsorgt werden muss. Das ist bereits ein guter Schritt zur Verbesserung.

4 Kommentare:

  1. Das stimmt, es ist gut, dass die Schweiz vorgeschrieben hat wie man den Müll entsorgen muss. Das ist ein erster wichtiger Schritt, zumindest wenn er dann auch richtig recycelt wird. Für mich wäre allerdings interessanter wie viel Sondermüll eingesammelt wurde im Vergleich zu dem was verkauft wurde.Ich denke, dass sich sehr viele Menschen keine Gedanken darüber machen, was sie alles in ihre Müllbeutel werfen: Egal ob das eine Dose Haarspray, Batterien oder eine halbvolle Flasche mit Antiblattlaus- Mittel ist. Hauptsache weg. Aus den Augen aus dem Sinn. Eine Statistik darüber wäre in meinen Augen wesentlich interessanter gewesen.

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  2. Das mit dem Brand in Australien hat mich auch sehr beschäftigt. Es ist schlimm wie viele Menschen schon gestorben sind oder alles verloren haben. Noch schlimmer ist, dass die Ursache warscheindlich Brandstiftung war. Ich finde es gut, dass es so thematisiert wird und sich die Leute darüber Gedanken machen.

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  3. 310 Tonnen sind tatsächlich eine riesige Menge Abfall! Doch wenn ich mir dies genauer überlege, ist es verständlich, dass 200 Tonnen aus privaten Haushalten stammen. Oft verfallen die Daten der Lebensmittel und sie landen im Abfalleimer usw.
    Leider stimmt dies nicht. In der Schweiz ist es nicht klar vorgeschrieben, wie der Abfall entsorgt werden muss. Es wäre ein guter Schritt in Richtung Besserung, doch unsere „Dorf – Gesellschaft“ handhabt die Abfallentsorgung in jedem Dorf wieder anders. So gibt es heute Dörfer die alles, egal ob Glas, Papier, Alufolie, in den gleichen Abfall werfen.

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  4. Das ist wirklich schockierend, wenn man hört, wie Brände so viel zerstören können. Wir können es uns hier kaum vorstellen, was es heisst, obdachlos zu werden, weil das eigene Haus in einer Brandzone steht.
    Was ich noch dramatischer finde, ist, dass es wahrscheinlich Brandstiftung war. Was in den Köpfen von solchen Menschen vorgeht, kann ich nicht verstehen.

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