Montag, 11. Mai 2009
Reflexion Tauschbörse
Es war kein Problem diese Gegenstände mitzubringen, da wir sie nicht mehr gebrauchen können. Die Dinge haben jetzt keine grosse Bedeutung mehr für uns, sonst hätten wir sie nicht weggegeben.
Als wir draussen an den Tauschplätzen waren, fanden wir es sehr interessant diese Vielfalt zu sehen. Aber wir mussten auch darauf achten, nicht zu viele Gegenstände mitzunehmen. Sonst würden diese bei uns zu Hause wieder rumstehen und man kommt wieder in die Versuchung, die Dinge wegzuschmeissen.
Ein Gegenstand ist übriggeblieben, der wird anderweitig weiterverschenkt. Das ist gar kein Problem.
Wir haben alle mehr Gegenstände gebracht, wie mitgenommen. Es hatte auch wenig Dinge, die wir wirklich gebrauchen können und somit auch mitgenommen haben.
In der Schule würden wir diese Art von Tauschhandel nur einsetzen, wenn es gerade zum Thema passen würde (z.B. Thema Flohmarkt, Tauschhandel früher). Wichtig bei dieser Umsetzung wäre ein Elternbrief oder Elterninfo, damit diese auch mitentscheiden können, welche Gegenstände die Kinder mitbringen.
Donnerstag, 7. Mai 2009
Gartenarbeit
Unser SOL-Projekt war, dass wir ein Stück Wiese zu einem Garten umgegraben und ein Salatbeet daraus gemacht haben.
Wir empfinden dies als ein nachhaltiges Projekt, weil es weniger Energie braucht, wenn wir die Salatsetzlinge selber anpflanzen anstatt sie in einem Treibhaus zu züchten. Ebenfalls fällt der CO2 - Ausstoss des Transports weg und die Setzlinge werden auch nicht künstlich gedüngt oder mit Chemikalien behandelt.
Neben der oben erwähnten ökologischen Seite, möchten wir auch noch die ökonomische Seite betrachten. Dabei haben wir festgestellt, dass wenn jeder Mensch zum Selbstverbraucher wird und sein Gemüse selber anpflanzt, gehen viele andere Arbeitsstellen verloren. Es braucht viele Leute für den Transport, Betreibung des Treibhauses, Anpflanzung, Begiessung, Aufzug und Verpackung. Wir stellen also fest, dass auch die Erziehung zur Nachhaltigkeit immer eine Kehrseite hat.
Wir sind froh, dass wir dieses Projekt gemacht haben, weil der eigene Gartensalat zwar finanziell nicht billiger, aber geschmacklich viel besser und von den Nährstoffen her viel gesünder ist. Ebenfalls haben wir gelernt einen Garten umzuhacken und ein Beet zu machen. Dies können wir für die Zukunft sicher einmal gebrauchen, da wir hoffen, einmal mit unseren Schülern einen Schulgarten zu haben.
Dienstag, 17. März 2009
Am Montag, als sich uns die Sonne endlich wieder einmal zeigte, fasste ich den Entschluss, mich auf den Weg in die Natur zu begeben. Nachdem ich die Strasse verlassen hatte, schlenderte ich langsam einen Waldweg entlang. Ich konzentrierte mich vollkommen auf die Geräusche und Vorkommnisse im Wald und war erstaunt darüber, wie viel ich wahrnehmen konnte. Ich hörte Tierstimmen und das Rauschen im Wald, wie ich es vorher noch nie bewusst wahrgenommen habe. In diesem Moment fühlte ich mich richtig wohl zwischen den Bäumen. Doch die Sonne reichte nur knapp durch die Wipfel der Bäume, deshalb verliess ich den Wald und kam auf eine Wiese am Waldrand. Auf der Wiese hatte es verschiedene Bäume, einer davon war eine Buche. Sie war so gross und mächtig anzusehen, dass ich meinen Gang in ihre Richtung fortsetzte. Ich lehnte mich an den Baum und sah ihn mir etwas genauer an. Ich entschloss mich schliesslich dazu, mich unter den Baum zu setzen und nahm meinen extra dafür mitgenommen Plastiksack hervor und machte es mir darauf bequem. Dass Gesicht zur Sonne gewendet genoss ich die Ruhe, die sich in mir ausbreitete. Die Sorgen und der Stress, schienen wie weggeblasen. Meinen Gedanken liess ich freien Lauf. Schon schnell begannen sie aber, sich um schöne Momente in meinem Leben zu drehen und es breitete sich neben meiner inneren Ruhe auch Zufriedenheit aus. Ich weiss nicht wie lange ich an diesem Baum sitzen blieb, aber als ich den Rückweg antritt, fühlte ich mich von der Natur gestärkt.
Im Dorf wo ich lebe, haben wir einen sehr schönen Rebenweg. Diesen bin ich letztes Wochenende gleich zwei Mal abgelaufen. Beim einten Mal hat es geregnet, am nächsten Tag war es schönes Wetter. Es war interessant, wie unterschiedlich diese beiden Spaziergänge waren, obwohl es der gleiche Weg war.
Beim Regen konnte ich die Natur weniger wahrnehmen. Es war sehr dunstig und trübe. Aber auch das sah auf eine Art und Weise schön aus. Es war schön den Regen auf dem Gesicht zu spüren und ich merkte, wie abhängig wir vom Regen sind. Ohne Regen würde gar nichts wachsen, dann gäbe es auch diesen herrlichen Rebenweg nicht. Es ist mir auch bewusst geworden, wie wichtig es ist, der Umwelt sorge zu tragen. Wir können froh sein, dass bei uns der Regen noch einigermassen sauber ist und uns so viel Leben spendet. Wir müssen schauen, dass dies so bleibt.
Beim zweiten Spaziergang, schien die Sonne und es war schön warm. Bei diesem Mal, konnte ich die Natur bewusst wahrnehmen und ich fühlte mich sehr wohl und geborgen. Es war einfach eine so schöne Stimmung, die Vögel pfiffen und die verschiedenen Farben schillerten. Auch da ist es mir wieder bewusst geworden, wie schön wir es hier haben und wie schön die Natur doch ist. Es ist wirklich wichtig, dass wir ihr Sorge tragen, damit auch unsere Nachkommen noch etwas vom Rebenweg haben und sich daran freuen können.
Montag, 16. März 2009
Draussen in der Natur
Ich gehe auch nach draussen, wenn es regnet oder mal nicht die Sonne scheint. Denn ich denke, die Natur hat immer etwas Beruhigendes, egal was für Wetter ist.
Manchmal gehe ich alleine nach draussen, was etwas sehr besinnliches hat. Oft kommt aber auch jemand mit, was ich auch geniesse. Dann kann ich mich mit jemandem austauschen und auch das Gesehene teilen. Oft sehe ich auch Wildtiere, was ich sehr geniesse. Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn ein Reh oder ein Eichhörnchen über den Weg rennt. Ich denke, daran kann ich mich nie satt sehen.
Oft nehme ich meine Fotokamera mit in die Natur und versuche, schöne Bilder festzuhalten. Meistens schiesse ich sehr viele Fotos und geniesse es auch, diese hin und wieder anzuschauen.
Meine Beziehung zur Natur
Um unser Haus herum haben wir sehr viel Natur. Viele Wiesen, einen Wald und Bach gestalten unser Umfeld. Einmal in der Woche mache ich meine gewohnte Runde und spaziere durch den Wald. Ich bin sehr gerne in der Natur, nicht nur weil sie wunderschön ist, sondern weil ich in der Natur bei einem Spaziergang Energie tanken kann und gut über dieses und jenes nachdenken. Oft gehe ich aber auch in die Natur, um vom Alltag entfliehen zu können und meinen Kopf zu leeren. Diese regelmässigen Spaziergänge nehme ich mir einfach Zeit für mich. Manchmal fehlt mir aber die Zeit, diese Spaziergänge zu machen und ich versuche dann den Weg zum Bahnhof so zu gestalten, dass ich möglichst durchs Grüne gehe. Natürlich ist es nicht dasselbe und die Ruhe fehlt.
Das Wetter spielt für mich keine Rolle. Ich gehe also auch gerne bei Regen nach draussen. Das hat für mich etwas Erfrischendes. Den Vorteil bei Sonnenschein ist natürlich, dass man sich, sofern es trocken ist, auf die Wiese legen kann.
In letzter Zeit war es für mich aber so, dass egal, wann ich draussen war, anderes Wetter herrschte. Der Wetterwechsel ist wirklich sehr extrem. Von Sonnenschein, zu Regen, zu Schneefall, zu warm, zu eiskalt…
Darum ist es wichtig, dass wir der Natur Sorge tragen. Auch ich möchte meinen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, denn wenn man sich wirklich einmal Zeit nimmt, die Natur genauer zu betrachten, sehen wir die Schönheit der Natur. Die Vorstellung ohne Natur ist unvorstellbar. Kein Sonnenuntergang, kein Aufblühen der Blumen, kein See….
Als ich den neuen Auftrag für diese Woche las, musste ich leider feststellen, dass anscheinend viele Studenten sich nicht jede Woche in der Natur aufhalten. Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit, dass ich jede Woche in der Natur bin. Diese Zeit gibt mir Kraft und hilft mir zu entspannen. Natürlich bewegen sich alle Menschen oft in der Natur. Auch wenn dies nur vom Auto zur Haustüre ist. Doch meine ich nicht das damit. Jede Woche gehe ich mehrmals hinaus, bewege mich und geniesse die frische Luft. Ich atme bewusst ein, höre auf die Geräusche, die friedlich vor sich hintönen und schaue um mich.
Wenn ich mir vorstellen würde, dass ich diese Zeit anstatt draussen, drinnen verbringen würde, würde ich so vieles verpassen. Man nimmt den ganzen Jahresrhythmus nicht gleich wahr. Auch verpasst man die kleinen, wunderbaren Ereignisse, wie die ersten Schneeglöckchen oder das erste Margrithchen usw. Ich geniesse die Momente jedes Jahr von neuem, wenn die ersten Schmetterlinge von Blume zu Blume fliegen oder auch schon nur die ersten Sonnenstrahlen nach dem kalten Winter. Die Natur fasziniert mich und ich bin stolz darauf einen Teil davon zu sein.
Doch reicht nicht, dass ich weiss, dass ich einen Teil davon bin. Ich muss auch dementsprechend verhalten. Und wie alle anderen Lebewesen in der Natur den Lebensraum der andern respektieren. Auch gehört zu meinen Aufgaben, dass ich Rücksicht auf andere nehme. Dies beginnt bei kleinen Sachen. So achte ich darauf, dass ich mich im Wald still verhalte und keinen Abfall liegen lasse.
Die Natur und die Tiere haben das gleiche Recht auf die Erde, wie wir. Das muss uns bewusst sein.
Freitag, 13. März 2009
Achtsam wahrnehmen, achtsam werden
Nachdem ich den Post-it Zettel geschrieben hatte, wusste ich zuerst nicht so recht, wo ich ihn hinkleben soll. Ich habe mich dann aber dafür entschlossen, ihn an meiner Zimmertüre zu befestigen, da ich ihn dort öfters am Tag zu Gesicht bekomme. Mit der dauernden Erinnerung daran habe ich dann angefangen, mehr über meine Handlungen nachzudenken. Wenn ich morgens aufgestanden bin, habe ich als erstes mein Zimmer kurz und kräftig durchgelüftet und das Fenster nach meiner Morgentoilette wieder geschlossen. Beim Zähneputzen habe ich darauf geachtet, dass ich das Wasser erst laufen lasse, wenn ich es auch wirklich brauche. Anschliessend bin ich jeweils mit dem Roller in die Schule gefahren und habe daran gedacht, dass dies für die Umwelt nicht gerade gut ist. Beim Orangenessen in der Schule ist mir aufgefallen, dass es überhaupt keinen Kompost gibt und habe meine Schale in den normalen Abfalleimer geworfen. Dabei ist mir dafür aufgefallen, dass es einen ALU-Abfallbehälter gibt, was ich vorher nie bewusst wahrgenommen habe. Dabei ist mir klar geworden, dass ich sicher schon die eine oder andere ALU-Büchse in den herkömmlichen Eimer geworfen habe. Mein Mittagessen nehme ich meistens in einer mikrowellenfesten Tupperware mit. Es ist mir aufgefallen, dass ich dadurch nur wenig Abfall produziere. Nach der Schule, zu Hause angekommen, habe ich in dieser Woche gemerkt, dass noch einige Stand-by Lichter bei den elektronischen Geräten brannten. Also zog ich den Stecker raus. Wenn ich mir für das Nachtessen ein Ei gemacht habe, habe ich auch nur 1cm Wasser in die Pfanne gefüllt, weil ich einmal gehört habe, dass das auch so funktioniert und habe natürlich einen Deckel darauf gemacht. Als ich duschen ging, habe ich sogar darauf geachtet, dass ich während dem Einseifen das Wasser abstelle und nicht zu lange dusche.
Es ist erstaunlich, wie viele Dinge man erkennt und worauf man zu achten beginnt, wenn man die eigenen Handlungen bewusster wahrnimmt.
Dienstag, 10. März 2009
Auch regionale Entwicklungen....
Das nachdenken über diese "Alltäglichkeit" geschah auch durch das Aufgreifen sehr interessanter Artikel; jene aus dem Tagblatt habe ich praktisch auch alle selber gelesen gehabt und kann diese somit einordnen. So finde ich persönlich es auch toll, dass es auch Artikel sind, die sich auf regionale Entwicklungen beziehen – und auch auf regionale "Akteure" wie beispielsweise die Entwickler von neuen Windkraftanlagen. Das Aufgreifen des Begriffes "Akteur" in mindestens einem Post zeigt mir, dass Sie neue Inhalte des Blocks mit Frau Künzli selbständig aufgegriffen haben – bevor wir uns im Folgeseminar alle explizit mit diesem Begriff beschäftigen!
Das Ueberdenken von persönlichen Verhaltensweisen auf kritische Art, so wie es in den Posts auch geschehen ist, regt allenfalls an, Verhaltensweisen zu ändern, auch wenn dies so natürlich nicht verlangt werden kann.
Jedenfalls finde ich Ihre Posts interessant zu lesen, zeugen m.E. nach vom seriösen Erfüllen der Wochenimpulsaufträge – ich möchte Sie ermuntern, so weiterzufahren!
M. Obendrauf / 10.3.09
Achtsam wahrnehmen, achtsam werden
Ich habe mir lange überlegt, wo ich meinen Post-it-Zettel aufhängen soll. Schlussendlich habe ich mich entschieden, ihn über meinem Pult aufzuhängen. Am Anfang hat er mich ziemlich gestört, da ich immer an dieses Thema erinnert wurde.
Mit der Zeit machte ich mir aber immer mehr Gedanken wie ich nachhaltiger Leben könnte. Da ich den Zettel oft anschaute, wurde ich immer daran erinnert. Dies hatte zur Folge, dass ich jeweils meinen Laptop ganz ausschaltete und nicht im Standbymodus liess. Auch löschte ich immer das Licht aus, bevor ich aus dem Zimmer ging. Es führte sogar soweit, dass ich meine Familienmitglieder dazu anspornte, nachhaltiger zu sein.
In lauter kleinen Situationen im Alltag, kam mit dieser Zettel in den Sinn und ich versuchte ihn praktisch umzusetzen.
Ich denke, dass eine solche, vielleicht nicht gerade angenehme Erinnerung, doch einen positiven Effekt hat. Man macht sich täglich Gedanken über die Umwelt und wird immer daran erinnert. Ich denke auch, dass es mir geholfen hat, meine Gewohnheit ein wenig zu ändern und umweltbewusster zu leben. Gerade die Punkte, welche beim Fussabdrucktest bei mir bemängelt wurden, habe ich versucht zu ändern. Diese Tage ist es mir eigentlich recht gut gelungen und ich bin stolz darauf.
Mein Ziel ist es, diese guten Vorsätze auch über die nächsten Wochen beizubehalten und mehr auf unsere Umwelt zu achten.
Den Post - it Zettel habe ich an meine Nachttischlampe gehängt. So habe ich habe jedes Mal, wenn ich in mein Zimmer ging, den Zettel gesehen. Zwischendurch habe ich mir Zeit genommen, ein bisschen in mich zu gehen und über meine Umwelt und mein Handeln nachzudenken. So ist mir zum Beispiel aufgefallen, dass am Morgen, schon sehr früh und sogar bevor die Sonne aufgegangen ist, die Vögel pfeifen. Ich kann mir eine Welt oder Frühling gar nicht vorstellen, ohne die Vögelchen, die pfeifen. Ausserdem ist mir aufgefallen, dass die Sonne jetzt schon wieder früher aufgeht. So sind die Tage auch wieder länger.
Was ich auch in den letzten Tagen herausgefunden habe: Lastwagen dürfen morgens erst nach vier Uhr wieder weiterfahren, ausser sie haben eine Spezialgenehmigung. Sonst würde die ganze Nacht keine Ruhe herrschen, wenn die Lastwagen durch die Strassen fahren dürften und man könnte nicht so gut schlafen.
Man könnte vieles machen, um bewusster zu leben und nachhaltiger zu sein. Jedoch kann man sich den Dingen, welche einen umgeben nicht immer entziehen. Sonst müsste man sich immer konzentrieren, dass man nachhaltig ist und wäre die ganze Zeit am Nachforschen, ob das der „nachhaltigste“ Weg ist.
Doch war wichtig für mich, dass mir dies einmal bewusst gemacht wird. Denn wir Menschen können erst etwas ändern, wenn es uns bewusst ist.
Klar möchte jeder nachhaltig handeln und der Umwelt nicht schaden. Doch haben wir, in einem Industrieland, hiermit eine schwierige Aufgabe. So werden uns tausende Sachen, Lebensmittel usw. vorgesetzt und meist nehmen wir alles hin, ohne gross ein Gedanke darüber zu verlieren. Ich bin mir auch nicht sicher, was ich wirklich ändern kann. So müsste ich keine moderne Technik mehr benützen um wirklich nachhaltiger zu leben, was ich in der heutigen Zeit als sehr schwierig erachte.
Doch was nicht ist, kann noch werden!
Jedes Wochenende setze ich mich in den Zug und fahre nach Dietikon. Mit dem Zug geht die Reise zwar länger, aber es ist bequemer. Zudem ist es auch für die Umwelt besser.
Immer wieder kann ich während diesen Zugfahrten einiges beobachten. Heute habe ich aufgrund unseres Auftrages auf der Fahrt besonders auf die Menschen und die Umwelt geachtet:
Kaum sind die Leute am Bahnhof aus dem Zug gestiegen, waren sie schon wieder verschwunden. Die Menschen, die draussen warteten, konnten es nicht erwarten bis die Mutter mit dem Kinderwagen eingestiegen ist oder bis die alten Damen und Herren ihren letzten Tritt geschafft haben, um endlich in den Zug zu stürmen.
Wir Menschen haben es heute immer eilig. Und dies führte zu meinem Gedanken, dass das Leben heute in vielen Bereichen ein Lauf gegen die Zeit ist.
Die Menschen sind eingestiegen und suchten nach freien Plätzen. Das Interessante dabei war, dass sie sich in ein leeres Viererabteil setzten und so in jedem Abteil eine Person sass. Gruppen, die dann bei den nächsten Haltestellen dazu kamen, hatten keinen Platz mehr und mussten sich getrennt hinsetzen. Wäre es nicht sympathischer, wenn wir in Gesellschaft reisen würden?
Während der Fahrt gab es dann eine Situation, die mich sehr verärgerte. Eine Mutter war mit ihrem kleinen Kind unterwegs. Dieses Kind hatte einen Gegenstand zum Spielen und schlug damit immer wieder gegen die Wand. Eine alte Frau wurde wütend und meinte, dass das Kind aufhören sollte. Die Mutter verteidigte sich damit, dass die Kinder in diesem Alter doch noch spielen sollen. Lieber sie spielen so, als mit irgendwelchen Computerspielen etc. Zusätzlich meinte sie, dass Kinder leben sollen. Dabei kam mir in den Sinn, dass wir immer wieder im Nachhaltigkeitsmodul hören, dass wir jetzt mit den Veränderungen beginnen müssen, damit die Kinder sicher und wohlbehalten aufwachsen können. Dieses Wort „leben“ beschäftigte mich sehr.
Weiter habe ich beobachtet, wie jeder zweite Reisende telefonierte. Was bewirken die Strahlen? Ist es wirklich gesundheitsschädigend? Und wenn ja, warum telefonieren wir teilweise stundenlang mit dem Handy?
Am Ende der Fahrt begann es zu schneien. Am Tag davor hatten wir 10 Grad und nun schneite es bereits wieder. Hat dies etwas mit dem Klimawandel zu tun?
Als ich in Dietikon ankam, hatte ich viele Fragen, die noch unbeantwortet blieben und mich gleichzeitig zum Nachdenken brachten.
Dienstag, 3. März 2009
Damit Kühe Milch produzieren können, brauchen sie zuerst einmal eine ganze Menge Futter wie zum Beispiel Gras, Klee und Heu. Auf der Weide umschlingen die Kühe das frische Gras und Wildkräuter mit ihrer Zunge, rupfen es ab und schlucken es unzerkaut hinunter. Wenn die Kühe später gemütlich im Stall oder auf der Weide liegen, käuen sie genüsslich wieder. Die Kühe verdauen die Pflanzennahrung in ihren vier Mägen (Pansen, Netzmagen, Blättermagen und Lab- bzw. Käsemagen). Dabei werden verschiedene Nährstoffe freigesetzt, z. B. Eiweiße und Fette. Diese Nährstoffe werden mit dem Blut in das Euter transportiert und ermöglichen, dass im Euter die Milch gebildet wird.
Die Kühe werden in der Regel zwei Mal am Tag, meist in einem so genannten Melkstand gemolken: morgens und abends. Die frisch gemolkene Milch fließt durch lange Schläuche und Rohrleitungen in einen Kühltank, der in der benachbarten Milchkammer steht. Hier wird die noch warme Milch auf etwa vier Grad Celsius gekühlt. Das ist wichtig, damit die Milch nicht verdirbt.
Der Milchwagen holt die unbehandelte Milch (Rohmilch) ab und bringt sie zur Molkerei. Dazu wird die Milch über einen Schlauch aus dem Kühltank in den gekühlten Milchwagen gepumpt. In der Molkerei wird die Qualität der Milch geprüft (z. B. die Keimzahl) und die Zusammensetzung der Milch bestimmt (z. B. der Fettgehalt).
Nach den Untersuchungen beginnt die Bearbeitung der angelieferten Milch. Nach der Behandlung wird die Milch wieder auf vier bis fünf Grad heruntergekühlt. Anschließend wird sie in der Abfüllanlage in die frisch gespülten Flaschen gefüllt. Milch wird von den Molkereien auch in Pappkartons gefüllt. Pappkartons sind leichter, stapelbar und dadurch bequemer zu transportieren, allerdings können sie nur einmal verwendet werden.
Die vollen Milchflaschen werden in Kisten verpackt und auf Paletten gestapelt. Diese werden regelmäßig von einem LKW abgeholt und zusammen mit weiteren Milchprodukten, z. B. Butter, Joghurt, Quark, Sahne und Käse an die Verkaufsstellen geliefert. Auch dieser LKW ist wieder gekühlt. In der Verkaufsstelle wird die Milch ins Kühlregal gestellt. Dort ist sie dann zu finden, wenn wir sie kaufen wollen.
Es war spannend, sich einmal mit dem Weg der Milch zu beschäftigen und zu sehen, wie viel Arbeit dahinter steckt, bis ich die Milch im Coop kaufen kann. Erstens sind da einmal die Kühe, welche ganz viel fressen müssen. Danach ist die Arbeit des Bauers. Er muss die Kühe melken und sie versorgen. Dann der Transport in die Molkerei und das bearbeiten der Milch. Zum Schluss kommt noch das Abfüllen und der Transport in den Coop.
Ich selbst trage zu diesem Ablauf nicht viel bei, ausser, dass ich die Milch kaufe und hoffe, dass diejenigen die dafür gearbeitet haben das Geld bekommen.
Der lange Weg der Schokolade beginnt in Afrika, Südostasien oder Südamerika, wo die Kakaobauern für einen Hungerslohn und unter menschenunwürdigen Lebensbedingungen die Bohnen ernten. Diese Kleinbauern sind vom Kakao abhängig. Dessen Preis ist aber sehr tief und sie sind den schwankenden Weltmarkpreisen schonungslos ausgeliefert. Die Grossgrundbesitzer vertreiben oft die Bauern von ihrem Land nehmen das meiste Geld für sich. Diese Akteure sind also definitiv nicht glücklich, haben aber keine andere Wahl. Sie haben nicht die Wahl zwischen verschiedenen Berufen. So müssen sie diese Arbeit ausführen, um ihre Existenz zu retten.
Weitere Akteure in diesem Netz sind jene Menschen, welche die Kakaobohnen per Schiff nach Europa und von da mit Lastwagen oder Zug in die Schokoladenfabriken transportieren. Schliesslich sorgen die Arbeiter in den Fabriken für den süssen Geschmack der Schokolade und die Fabrikbesitzer und Verteiler wie Coop oder Migros verdienen das meiste Geld daran.
Insgesamt sind es einige Leute, die diesbezüglich für die Schokoladenproduktion gebraucht werden. Traurig an der ganzen Geschichte ist, dass die Menschen in den Entwicklungsländern, welche diese so geliebte Ressource besitzen, meist verelenden, während die europäischen Produzenten den ganzen Gewinn absahnen.
Wenn ich anstelle der herkömmlichen Schokoladen, die etwas teurere Max-Havelar-Schokolade kaufe, kann ich vielleicht etwas dazu beitragen, dass die Kakaobauern fairere Bedingungen bekommen und dem Druck des Weltmarktes weniger stark ausgeliefert sind.
Bei Fair-Trade-Stiftungen wie Max-Havelar profitieren alle vom fairen Handel:
Die Bauernfamilien erhalten Marktzugang und faire Preise.Die Pflückerinnen bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen.Die Produzenten in Europa können auf zuverlässige, motivierte Handelspartner zählen.
Montag, 2. März 2009
Wie kommt das Wasser in unseren Haushalt?
Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir den Wasserhahn aufdrehen und jede Menge frisches und sauberes Wasser erhalten.
Früher mussten die Menschen das Wasser mit dem Eimer aus dem Brunnen oder aus Seen und Flüssen holen. Und heute ist dieser Luxus zur Selbstverständlichkeit geworden, dass wir soviel Wasser haben, wie wir brauchen.
Wie aber gelangt nun das Wasser in unseren Haushalt? Kurz und einfach erklärt:
Auf einer Lehmschicht sammelt sich das Grundwasser und Pumpen holen dieses Grundwasser herauf. Vom Wasserwerk pumpt man es in einen Hochbehälter. Durch die Fallleitung gelangt das Wasser ins Rohrnetz und dann in die Wasserleitung. Wir drehen den Wasserhahn auf und es kommt Wasser.
Heute haben wir auch noch den Luxus, dass wir wählen können, ob wir warmes oder kaltes Wasser wollen. Die Wasserleitung zu jedem Haus finden wir im Keller. Dort befindet sich der Haupthahn. An dieser Zuleitung ist eine Wasseruhr angeschlossen. Die Wasserleitung führt zur Waschmaschine und zum Boiler. In Letzterem wird es erhitzt. Durch die Böden und Wände führen dann kalt- und Warmwasserröhren in die verschiedenen Räume des Hauses. Wir drehen den linken Wasserhahn auf, der uns dann warmes Wasser spendet.
Wenn ich unseren Luxus des Wassers mit anderen Ländern vergleiche, habe ich ein schlechtes Gewissen. Oft verschwenden wir einfach Wasser, wo es andere bräuchten, um überhaupt überleben zu können. Ich denke, wir könnten wirklich etwas darauf achten und sparsamer mit dem Wasser umgehen.
Sonntag, 1. März 2009
Zu allererst, müssen die Kakaobäume angepflanzt werden. Wenn dann die Früchte reif sind, werden sie geernet. Ein weitere Schritt ist die Fermentation. Dazu werden die Bohnen und das Fruchtfleisch auf Bananenblättern (oder anderen großen Blättern) ausgebreitet und mit einer weiteren Schicht von Blättern abgedeckt. So liegen die Bohnen meistens für etwa fünf bis sechs Tage zwischen Bananenblättern, oder in Holzkisten. Die genaue Fermentationsdauer schwankt, abhängig von der Kakaosorte, zwischen 2 und 7 Tagen. Während dieser Zeit läuft ein Gärprozess, die Fermentation ab. Dabei entstehen hohe Temperaturen von ca. 45 °C bis 50 °C. Ausgelöst durch diese Temperaturen laufen die verschiedensten chemischen und biologischen Prozesse ab. Nach der Fermentation enthalten die Bohnen bis zu 60 % Wasser. Um lagerfähig und damit für die weitere Verarbeitung geeignet zu sein, müssen sie getrocknet werden. Die anschliessende Verarbeitung erfolgt normalerweise nicht in den Anbauländern, sondern in Europa und Nordamerika. Der Transport erfolgt auf dem Seeweg. Dazu werden die Kakaobohnen in 60- bis 70-Kilo-Jutesäcke abgefüllt. In der Verarbeitungsfabrik angekommen, werden die Kakaobohnen geröstet. Als weiterer Schritt, findet das Brechen und Schälen statt. Dabei werden die Bohnen zunächst durch starke Walzen in kleine Stücke zerbrochen. Danach werden die leichten Schalenteile durch einen starken Luftstrom weggeblasen, übrig bleibt der Kakaobruch, der anschliessend zermahlen wird. Dabei wird das Zellgewebe der Bruchstücke zerrissen und die Kakaobutter freigelegt. Durch die entstehende Hitze schmilzt die Kakaobutter, tritt aus den Poren aus und umhüllt die Bruchstücke. Der Kakaobruch wird zur flüssigen Kakaomasse. Diese Masse wird nun mit den jeweiligen Zutaten vermischt. Je nach Rezept unterschiedliche Mengen an Kakaobutter, Zucker, Milchpulver und anderen Zutaten. Das Verrühren erfolgt in einem etwas überdimensionierten Mixer. Damit die Schokolade eine möglichst weiche Konsistenz bekommt und man auf der Zunge kein „sandiges“ Gefühl mehr hat, wird die Kakaomasse in einem weiteren Schritt in einem Raffineur durch mehrere Walzen zu einer hauchdünnen Schicht gewalzt. Anschliessend wird beim Conchieren die Schokolade in der Conche umgerührt und auf bis zu 90 °C erwärmt. Durch das stundenlange Erwärmen und Rühren fließt das Fett wieder aus den Spalten heraus und verteilt sich gleichmäßig um die Teilchen, so das eine zarte flüssige Masse entsteht. Durch Sauerstoff und Wärme wird der Masse außerdem Feuchtigkeit entzogen, so dass der Feuchtigkeitsgehalt jetzt weniger als 1 % beträgt. Zum Schluss wird die Schokolade in Tafelformen gegossen, oder zum Umhüllen von Pralinen oder Schokoladeriegeln der verschiedensten Arten verwendet. Nach dem die Schokolade die entsprechende Form bekommen hat wird sie gekühlt und kann dann verpackt werden. Zuletzt wird die Schokolade verladen und an die gewünschte Destination transportiert, wo sie dann in irgendeinem Regal eines Einkaufsladen landet, wo ich sie dann kaufe und mit Genuss verspeise!
Fazit: Alleine an diesem langen Text lässt sich erkennen, wie viel es braucht, bis eine Schokolade in meinem Mund landen kann:-) Von der Ernte über den Transport und die anschliessende Verarbeitung bis hin zu einem zweiten Transport zu einem Geschäft, bedarf es unzähliger Arbeitsschritte und unzähliger Ressourcen, dass ist mir bei dieser Recherche klar geworden...
Am Samstag, dem 28. Februar 2009 berichtet das St. Galler Tagblatt welche Auswirkungen die Klimaerwärmung auf die Arktis hat. Es heisst, dass dadurch in der Arktis neue Rohstoffe und Seewege zugänglich werden. Das dort vorhandene Eis schmilz, wodurch darin gespeicherte Rohstoffe frei gegeben werden und einfachere Seewege entstehen. Nun stellt sich aber die Frage, wem nun diese neu entdeckten Schätze gehören. Etwa den Bewohnern der Arktis oder doch Amerika oder etwa Russland? Eine schwierige Frage, die wahrscheinlich keine gütliche Einigung hervor bringt, vielmehr zählen Macht und Geld. Leider vergessen dabei viele, welche Auswirkungen dieses Eisschmelzen für uns haben wird und welche Probleme dabei entstehen.
Klima Cocktail
In der NZZ vom Sonntag 22.Februar 2009 findet sich ein Interview mit einem Professor für Geografie und Klimatologie. Der Reporter beginnt mit dem Widerspruch, dass es doch ein Widerspruch sei, dass wir von Erderwärmung sprechen, es aber in letzter Zeit doch sehr kalt sei. Der Professor gibt zur Antwort, dass es nicht zulässig sei, aufgrund eines einzelnen Winters, solche Rückschlüsse zu ziehen, sondern dass eine Beobachtung über einen längeren Zeitraum unerlässlich sei. Ausserdem sollte man dabei beachten, dass man sich auf den Kontinent konzentriert. Hier sehen wir, dass es in Südwest und Zentraleuropa sehr kalt ist, aber in Nordosteuropa ausgesprochen warm, ein richtiger Klimacocktail! Auf die Frage des Reporters, was vom Mensch verursacht wurde, gibt der Professor folgende Antwort: Der Treibhauseffekt, die Luftverschmutzung, die Veränderung der Erdoberfläche durch Verstädterung, Wüsten oder Abholzung der Regenwälder seinen alles Faktoren. Dominant sei aber ganz klar der Treibhauseffekt. Er führt zum Rückfluss von Feuchtigkeit, dies führt wiederum zur Austrocknung und Wassermangel. Dies könnte in diesem Jahrhundert sogar zu einem grösseren Problem, als die durch den Treibhauseffekt verursachte Erderwärmung, werden.
Mittwoch, 25. Februar 2009
Laut der Umfrage „Perspektive Schweiz“ würden 56% der Schweizer für Strom aus erneuerbaren Energien einen Aufpreis von 20% in Kauf nehmen. 50% möchte andererseits weiterhin Atomkraftwerke betreiben und zusätzliche errichten. Diese 50% sind somit nicht bereit für ihren Strom mehr zu bezahlen.
Aus ökologischer Sicht ist Atomstrom sehr umstritten. Obwohl die Atomkraftwerke kein CO2 frei, sind bis jetzt keine ökologisch vertretbaren Endlager gefunden. Aus ökonomischer Sicht ist Atom sehr preisgünstig und sie schaffen auch Arbeitsplätze. Allerdings wird vermutet, dass die Leukämie- Fällen in den näheren Umkreis der Atomkraftwerke in Zusammenhang mit der CO2 Emission stehen.
Windkraft im Wohnquartier – St. Galler, Tagblatt, 25.02.2009
In Horn entwickeln zwei Brüder lautlose Windkraftwerke, die 2010 auf den Markt kommen sollen. Diese Männer haben beide jahrelang als Linien- und Kunstflugpiloten gearbeitet. Dadurch, dass die Rotorblätter senkrecht auf einer vertikalen Rotorwelle angeordnet sind, sind die Windkraftwerke lautlos. Bei geringstem Wind beginnen sie ohne Anlaufhilfen von selbst zu drehen. Die entwickelten Anlagen sind für Wohnsiedlungen, landwirtschaftliche Betriebe und die Industrie gedacht. Die erzeugte Energie kann vielseitig genutzt und ins Netz eingespeist werden.
Die Erfinder wollen mit diesem Projekt zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.Ich finde diese Idee sehr gut und hoffe, dass sie für die Finanzierung des Projektes Investoren finden. Gerade für Wohnquartiere ist dies sehr geeignet, da man diese Rotoren nicht mehr weit weg platzieren muss. Es wird niemand gestört und trotzdem wird Energie auf einen nachhaltige Art und Weise und in nächster Nähe gewonnen.
Mein Resultat bei footprint liegt mit 3.7 Fussabdrücken leider über dem Schweizer Durchschnitt. Wie auch immer diese Werte berechnet werden, glaube ich nicht, dass sie stimmen. Ich fahre weder Auto, noch fliege ich regelmässig in die Ferien. Zu Hause haben wir einen riesigen Gemüsegarten, heizen nur mit Holz und benützen in einigen Räumen Sparlampen. Auch sonst lebe ich nicht auf grossem Fuss. So frage ich mich, wie dieses Resultat zustande kommen konnte. Ich kam zum Entschluss, dass dies nur passieren konnte, da die Auswahl der Antworten stark begrenzt war und so Verfälschungen entstanden sind.Bei der Berechnung meines CO2 Ausstosses schnitt ich komischerweise besser ab. Wahrscheinlich hat das mit der Antwortauswahl zu tun. Beim CO – 2 Rechner waren die Antwortmöglichkeiten viel genauer, so dass man bei der „Wirklichkeit“ bleiben konnte und nicht gezwungen war irgendetwas anzukreuzen, dass nur einigermassen auf einem zutraf.
Die Tests haben mich zum Nachdenken gebracht. Ist es nicht normal, dass wir Menschen Spuren hinterlassen? Wir müssen essen, arbeiten, leben und für das alles brauchen wir die Ressourcen unserer Erde. Klar können wir nicht auf alle Spuren, die wir hinterlassen stolz sein. Und ich bin auch überzeugt, dass wir mehr auf unsere Umgebung achten sollten. Doch manchmal frage ich mich wo wir beginnen sollen.
Doch können wir alle einen kleinen Teil dazu beitragen und uns möglichst umweltfreundlich verhalten. Als Lehrperson können wir im Alltag ein Vorbild sein und den Schülern ein Umwelt liebendes und achtendes Verhalten beibringen.
Tagblatt 25.Februar 2009
Zu diesem Thema ist mir der Artikel über die Wohlfühl-Oase besonders aufgefallen. Bei der Wohlfühl-Oase handelt es sich um ein Passivhaus. Das heisst, es produziert mehr Energie, als es braucht. Möglich machen sollen dies eine Wärmepumpe, kontrollierte Wohnraumbelüftung, Solarzellen und Photovoltaik-Kollektoren. Die Erdwärme erlaubt es sogar, den Boden zu heizen. Und den überschüssigen Strom können die Besitzer verkaufen. Das Passivhaus muss auch gut isoliert sein. Ich finde diese Idee des Passivhauses gut, weil die überschüssige Energie nicht einfach in die Umwelt hinaustritt sondern weiter gebraucht werden kann. Ebenfalls ist das Passivhaus gut Isoliert, somit tritt wenig Wärme in die Umwelt hinaus.
NZZ 24. Februar 2009
Der zweite Artikel handelt vom Amazonasregenwald. Zwanzig Prozent des Regenwaldes sind zerstört. Wenn der grösste Regenwald der Erde weiter im bisherigen Tempo zerstört wird, so droht das Gebiet in eine Wüste zu kippen. Wenn erst der Wald zu mehr als der Hälfte verschwunden ist, folgt unvermeidlich der Zusammenbruch des Ökosystems. Ich finde es wichtig, dass man dem Regenwald sorge trägt und ihn nicht einfach abholzt weil man gerade Holz oder Platz braucht. Es ist wichtig voraus zu denken und nicht in der Gegenwart zu leben.
Dienstag, 24. Februar 2009
Nachrichten: Dienstag 24. Februar 2009
Gemäss Tagesanzeiger klettert seit Tagen das Thermometer in Australien nach oben. In Adelaide stieg die Temperatur auf 45 Grad.
Australien leidet unter der schlimmsten Hitzewelle seiner Geschichte. Als ich dies gelesen habe, war ich erst einmal sprachlos.
Die Hitzewelle in Australien bedeutet, dass die Wasservorräte um ein Drittel sinken und die Dürre in der Region New South Wales wird um 70 Prozent steigen. Aber nicht nur dies passierte. In Melbourne legte die Hitze die Stromversorgung lahm, 30 Menschen starben an der Hitze und da die meisten Menschen entlang der Küste leben, droht ihnen die Gefahr von Hochwasser.
Mein Bruder ist gerade in Australien und erzählte von den Bränden in Sydney. Aus diesem Grund habe ich mich auch genauer darüber informieren wollen. Die Anzahl der Toten war vor einer Woche auf 181 angegeben, 5000 Menschen wurden obdachlos, 1200 Häuser zerstört und mehr als 450000 Hektar Land niedergebrannt.
Wenn ich sonst von diesen Katastrophen höre, sehe oder lese, betrifft es mich im ersten Moment, aber ich vergesse es sehr schnell wieder. Jetzt aber da mein Bruder in Australien ist, mache ich mir viel mehr Gedanken darüber.
Ich kann nur hoffen, dass wir einen Weg finden als Welt zusammen zu arbeiten.
310 Tonnen Gift- und Sondermüll gesammelt – St.Galler Tagblatt, 23. Februar 2009
310 Tonnen Gift- und Sondermüll sind im vergangenen Jahr im Kanton gesammelt worden. Als ich dann gelesen habe, dass von diesen 310 Tonnen 200 Tonnen aus privaten Haushalten stammten, war ich geschockt. 16 Prozent des Gift- und Sondermülls hiess es, waren Batterien und 12 Prozent waren Lösungsmittel und Diverses wie Medikamente und Pestizide etc.
Ich bin froh, dass in der Schweiz mehrheitlich vorgeschrieben ist, wie der Abfall entsorgt werden muss. Das ist bereits ein guter Schritt zur Verbesserung.
Sauber einheizen - St. Galler Tagblatt, Montag 23. Februar 2009Am Montag ist im St.Galler Tagblatt der Bericht "Sauber einheizen" gedruckt. In diesem werden Tipps aufgelistet, wie das Heizen mit Holz umweltfreundlich funktioniert. Man solle wirklich nur Holz verfeuern, nicht auch noch Abfall oder Papier. Wenn das Holz gut gelagert und trocken ist, entsteht am wenigsten Feinstaub.
Hier ein Auszug einiger Tipps:
- Ofen mit Holz füllen, nicht einzelne Scheite verbrennen
- Kein Papier oder Karton als Anzündhilfe verwenden
- Frisch geschlagenes Holz mindestens 7 Monate lagern
Dies sind Dinge, die einfach umzusetzen sind. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es wirklich viel nützt.
Wohnhaus mit Energieüberschuss - St. Galler Tagblatt, Montag 23. Februar 2009
Ein zweiter Artikel der am Montag im Tagblatt zum Thema Nachhaltigkeit gedruckt wurde ist „Wohnhaus mit Energieüberschuss“. Darin geht es um das erste Minergie- Mehrfamilienhaus, das in der Schweiz gebaut wird. In diesem Haus wird im Vergleich zu anderen Häusern Heizöl gespart. Auch wird ein Überschuss in Form von Warmwasser und Strom erzeugt. Der Energieverbrauch kann mittels Display gesteuert werden und somit kann der Mietzins selbst beeinflusst werden. Die durchschnittliche Miete des Hauses beträgt 2'400 bis 2'700 Franken.
Ich finde es interessant, dass man solche Häuser bauen kann und ich finde es schade, dass es nicht mehr solche Häuser gibt. Denn es ist ja anscheinend wirklich eine gute Sache.
Donnerstag, 19. Februar 2009
Hmm… 2.7 Planeten bräuchte es, wenn alle Menschen gleich leben würden wie ich. Mit dem CO2 Wert sieht es noch viel schlimmer aus… Ich brauche 9.2 Tonnen CO2. Einerseits hätte ich nie gedacht, dass es so viel sein würde, andererseits ist dies ziemlich klar. Den Schulweg mit dem Auto nimmt 66% des gesamten CO2 Ausstosses ein. Was ich nirgends ankreuzen konnte, dass ich nicht alleine zur Schule fahre, sondern ich mit Kollegen eine Fahrgemeinschaft bilde. Also muss ich zu meinem Schutz sagen, dass die Zahl natürlich so nicht ganz stimmt. (Tja, wenigstens ein kleiner Versuch, mich „herauszureden“)
Zudem fand ich im CO2 Rechner sehr interessant, dass am Schluss Tipps gegeben werden, was man besser machen könnte. Ich sollte weniger mit dem Auto fahren, dafür mehr mit dem Fahrrad… (irgendwie kann ich mich nicht dazu überwinden, jeden Tag 40km mit dem Fahrrad zur PH zu fahren) Dazu bräuchte meine Wohnung noch neue Fenster. Es zieht immer rein und darum ist es auch ziemlich kalt in der Wohnung. Wenn ich irgendwann Geld übrig habe, werde ich das auch machen.
Ich fand beide Rechner sehr interessant und auch erstaunlich, wie „schlimm“ ich lebe. Doch eigentlich war mir alles vorher schon bewusst, was die Sache nicht besser macht. Aber es gibt einfach Dinge, auf die ich nicht verzichten möchte. Oder ich müsste viel Geld ausgeben, welches ich nicht habe. Ich bräuchte neue Fenster, Solarstrom, Bio Lebensmittel…
Kurz und gut: Interessante Zahlen, aber eigentlich wusste ich (und ich denke, da stehe ich nicht alleine) das schon und ich möchte / kann nicht viel ändern...
Viel zu viel...
beurteile ich sie?
Hilfe, die Erde geht mit mir zu Grunde... Ich bräuchte 2.8 Erden und mein CO2 Ausstoss beläuft sich auf 5.8t. Beim Weltenkonsumtest beläuft sich der Schweizer Durchschnitt auf 2.9, dass heisst ich liege so ziemlich im Durchschnitt. Dies fällt mir aber recht schwer zu glauben, da ich beinahe kein Auto fahre, eine kleine Wohnung habe und auf den Verbrauch auch etwas achte. Es könnte aber sein, dass die Ursache für den doch durchschnittlichen Verbrauch in den eher älteren Geräten der Wohnung und auch an der Wohnung selbst liegt. ·
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Beim CO2 Ausstoss liegen meine Resultate deutlich unter dem Durchschnitt, bei den Anzahl Welten, ist mein Resultat mit dem des Durchschnitts beinahe identisch. Der Aussschlaggebende Grund für die unterschiedlichen Resultate dürfte die Tatsache sein, dass ich beinahe kein Auto, sondern Roller fahre und sich dies beim CO2 Test stärker niederschlägt. Auch hatte ich das Gefühl, dass der CO2 Test deutlich detaillierter auf die Wohnsituation und die Gegebenheiten eingeht, als der vorgängige Test. Durch die genauen Fragen hat sich nämlich ergeben, dass ich in der Wohnung weniger Energier verbrauche, als es vielleicht auf den ersten Augenblick scheint.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Vom CO2 Test wurden mir folgende Vorschläge gemacht: 50% der Kurz- und Mittelstreckenflüge auf die Bahn verlegen, 10% des motorisierten Individualverkehrs auf den Öffentlichen Verkehr verlegen, 5% des motorisierten Individualverkehrs auf das Fahrrad verlegen, Weitgehender Umstieg auf saisonale Produkte, Reduktion des Fleisch-Konsums, Einsatz von Energiesparlampen.
Die Vorschläge sind ja an und für sich schön und gut, aber sind sie auch wirklich realisierbar? Ich reise zum Beispiel für einmal im Jahr in die Ferien, auf Mallorca oder Griechenland, dass heisst die Flugzeit beträgt für den Hin- und Rückflug ca. 2-4h. Würde ich mit den Öffentlichen Verkehrsangeboten reisen, würde das vorallem Zeit, aber auch viel mehr Geld kosten. Solange dieser Missstand exisitert und ich noch in Ausbildung bin, kann ich es mir einfach nicht leisten, ökonomischer in die Ferien zu gehen und ich bin schon froh, dass ich überhaupt gehen kann:-)Dann zum Thema Fleisch, sorry, darauf kann und will ich nicht verzichten, ich mag es einfach zu sehr... Auch den Weg in die Schule lege ich meistens mit meinem Roller zurück. Ich habe sehr schlechte Verbindungen und bin deshalb sehr dankbar um diese Möglichkeit, da ich sehr viel Zeit spare, in der ich mir beispielsweise ein Gemüsebeet anlegen könnte:-)Trotzdem gibt es einige Punkte die gut realisierbar sind. Zum Beispiel die Spareinsätze für die Wasserhahnen und Duschköpfe oder die Energiesparlampen. Ich finde es auch sehr gut, wenn man zum Kochen die Deckel benutzt, zum Waschen die Waschmaschine ganz füllt und die Wohnung nicht zu stark heizt und nur stossweise lüftet.
Mittwoch, 18. Februar 2009
Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
Beim Test ist bei mir herausgekommen, dass es 2.7 Erden bräuchte um meine Ressourcen zu decken. Somit liege ich im Durchschnitt der Schweizer.
Am Schluss kamen noch folgende Vorschläge wo ich mich verbessern könnte:
- das Auto weniger benutzen
- Bio-Produkte einkaufen
- Stand-By-Geräte ganz ausschalten
- Energiesparlampen
Es ist sicherlich gut sich einmal über dieses Thema Gedanken zu machen. Aber es ist auch schwierig etwas zu ändern. Wir sind uns dieses Leben so gewohnt, da braucht es viel um umzudenken.
Aber es ist gut diesen Test gemacht zu haben. Wenn ich das nächste Mal ins Auto steige denke ich sicher daran, und wer weiss, vielleicht nehme ich dann das Fahrrad.
Bei der Co2 Berechnung hatte ich 10 Tonnen. Vor allem im Bereich „wohnen“ sieht es sehr schlecht aus. Das liegt aber auch daran, dass ich manche Fragen (m2 vom Haus, versch. Geräte im Haus) gar nicht richtig beantworten konnte. Da ich noch zu Hause wohne, habe ich mich nie wirklich damit befasst, dies machen meine Eltern.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Beide Befragungen zeigten, dass ich vieles ändern müsste. Ich fand jedoch auch die Fragen nicht sehr aufschlussreich. Manchmal waren es Doppelfragen auf die es nur eine Antwort gab, oder meine Antwort war nicht in der Auswahl. Somit ist dieser Test für mich auch nicht sehr repräsentativ.
Natürlich kann einiges stimmen und es gibt immer etwas das ich ändern könnte um der Umwelt sorge zu tragen. Das was in meiner Kompetenz liegt, möchte ich auch wahrnehmen.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Wie oben schon erwähnt, wurden ein paar Sachen genannt, welche ich verbessern könnte. Alles werde ich nicht ändern können. Aber dort wo es mir möglich ist (z.B. das Auto) werde ich versuchen, etwas zum Erhalt unserer Erde beizutragen.
Wochenimpuls 1 - Mein ökologischer Fussabdruck
2.5 Planeten bräuchte es, wenn alle Menschen auf der Welt so leben würden wie ich oder anders gesagt, brauche ich 7,8 Tonnen CO2. Obwohl ich darauf achte, wo möglich zu sparen, war ich sehr erstaunt über das Resultat. Ich hätte nicht gedacht, dass es so hoch sein würde.
Bei der Fussabdruckbefragung wird jeder selbst dazu aufgefordert, nachzudenken wie und wo man sparen kann. Hingegen beim CO2 Rechner wird aufgelistet wie es in den einzelnen Bereichen Wohnen, Ernährung und Mobilität aussieht und erfährt dann, wie man seinen eigenen Beitrag leisten kann. Ich finde es interessant zu sehen, was wir dazu beitragen können und sollten.
Besonders bei der Fussabdruckbefragung ist das Resultat für mich ungenau, da ich Faktoren wie Heizung, Haushaltsgeräte und Auto noch von meinen Eltern benutze und somit nicht beeinflussen kann. Dazu kommt, dass die Fragen oft zu allgemein gestellt sind, dass es schwierig ist eine korrekte Antwort zu geben. Auch beim CO2 Rechner war es teilweise schwierig, die Fragen zu beantworten und ich musste so einige Fragen auslassen.
Den Resultaten zu Folge müsste ich meine Ernährung auf Bioprodukte umstellen und kein Fleisch mehr essen. Zusätzlich wäre es wichtig, wenn ich im Bereich Wohnen mehr sparen würde, was das Licht anbelangt. Diese zwei Hauptpunkte werde ich in Zukunft kaum verändern. Ich werde bestimmt mehr darauf achten, öfters Bioprodukte zu kaufen, aber ich werde weiterhin Fleisch essen. Beim Licht kann ich momentan nichts ändern, da ich noch zu Hause wohne. Später werde ich zuerst ausprobieren müssen, was auch für mich geeigneter ist.