Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie
beurteile ich sie?
Hilfe, die Erde geht mit mir zu Grunde... Ich bräuchte 2.8 Erden und mein CO2 Ausstoss beläuft sich auf 5.8t. Beim Weltenkonsumtest beläuft sich der Schweizer Durchschnitt auf 2.9, dass heisst ich liege so ziemlich im Durchschnitt. Dies fällt mir aber recht schwer zu glauben, da ich beinahe kein Auto fahre, eine kleine Wohnung habe und auf den Verbrauch auch etwas achte. Es könnte aber sein, dass die Ursache für den doch durchschnittlichen Verbrauch in den eher älteren Geräten der Wohnung und auch an der Wohnung selbst liegt. ·
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Beim CO2 Ausstoss liegen meine Resultate deutlich unter dem Durchschnitt, bei den Anzahl Welten, ist mein Resultat mit dem des Durchschnitts beinahe identisch. Der Aussschlaggebende Grund für die unterschiedlichen Resultate dürfte die Tatsache sein, dass ich beinahe kein Auto, sondern Roller fahre und sich dies beim CO2 Test stärker niederschlägt. Auch hatte ich das Gefühl, dass der CO2 Test deutlich detaillierter auf die Wohnsituation und die Gegebenheiten eingeht, als der vorgängige Test. Durch die genauen Fragen hat sich nämlich ergeben, dass ich in der Wohnung weniger Energier verbrauche, als es vielleicht auf den ersten Augenblick scheint.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Vom CO2 Test wurden mir folgende Vorschläge gemacht: 50% der Kurz- und Mittelstreckenflüge auf die Bahn verlegen, 10% des motorisierten Individualverkehrs auf den Öffentlichen Verkehr verlegen, 5% des motorisierten Individualverkehrs auf das Fahrrad verlegen, Weitgehender Umstieg auf saisonale Produkte, Reduktion des Fleisch-Konsums, Einsatz von Energiesparlampen.
Die Vorschläge sind ja an und für sich schön und gut, aber sind sie auch wirklich realisierbar? Ich reise zum Beispiel für einmal im Jahr in die Ferien, auf Mallorca oder Griechenland, dass heisst die Flugzeit beträgt für den Hin- und Rückflug ca. 2-4h. Würde ich mit den Öffentlichen Verkehrsangeboten reisen, würde das vorallem Zeit, aber auch viel mehr Geld kosten. Solange dieser Missstand exisitert und ich noch in Ausbildung bin, kann ich es mir einfach nicht leisten, ökonomischer in die Ferien zu gehen und ich bin schon froh, dass ich überhaupt gehen kann:-)Dann zum Thema Fleisch, sorry, darauf kann und will ich nicht verzichten, ich mag es einfach zu sehr... Auch den Weg in die Schule lege ich meistens mit meinem Roller zurück. Ich habe sehr schlechte Verbindungen und bin deshalb sehr dankbar um diese Möglichkeit, da ich sehr viel Zeit spare, in der ich mir beispielsweise ein Gemüsebeet anlegen könnte:-)Trotzdem gibt es einige Punkte die gut realisierbar sind. Zum Beispiel die Spareinsätze für die Wasserhahnen und Duschköpfe oder die Energiesparlampen. Ich finde es auch sehr gut, wenn man zum Kochen die Deckel benutzt, zum Waschen die Waschmaschine ganz füllt und die Wohnung nicht zu stark heizt und nur stossweise lüftet.
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Hallo Franziska
AntwortenLöschenMir erging es ganz ähnlich wie dir. Auch ich war sehr überrascht über das recht negative Ergebnis, da auch ich eigentlich ohne schlechtes Gewissen behaupten kann, einen relativ umweltfreundlichen Lebensstil zu führen. Das schlechte Abschneiden liegt wohl wirklich zu grossen Teilen daran, dass die älteren Häuser halt noch nicht über die aktuellen und vorbildlichen Wasser- und Heizsysteme verfügen. Wie du schreibst, können wir in unserer Situation nicht allzu viel daran ändern, was hauptsächlich mit zeitlichen und finanziellen Gründen zusammenhängt. Dennoch ist es aber sicherlich sinnvoll, sich Gedanken darüber zu machen, um dann vielleicht später, wenn man über die nötigen Mittel verfügt, etwas zu ändern und zur Nachhaltigkeit beizutragen.
Liebe Grüsse, Angela
Ich glaube, alle waren über das Ergebnis ziemlich geschockt.. Ich muss aber dazu sagen, dass ich die erste umfrage manchmal etwas ungenaue fand. Zum Beispiel konnte man manchmal nur unter Antwortmöglichkeiten wählen, die entweder zwei Sachen ein- oder ausschliessen, nicht aber ankreuzen, wenn ein Teil der Aussage stimmte.
AntwortenLöschenAber natürlich finde ich die Resultate bedenklich und ich finde es gut, dass uns dies wieder einmal vor die Augen geführt wurde! Es wäre ja kein sehr grosses Problem einige kleine Dinge zu ändern..