Sonntag, 1. März 2009

Wo bleibt die Nachhaltigkeit in der Arktis?
Am Samstag, dem 28. Februar 2009 berichtet das St. Galler Tagblatt welche Auswirkungen die Klimaerwärmung auf die Arktis hat. Es heisst, dass dadurch in der Arktis neue Rohstoffe und Seewege zugänglich werden. Das dort vorhandene Eis schmilz, wodurch darin gespeicherte Rohstoffe frei gegeben werden und einfachere Seewege entstehen. Nun stellt sich aber die Frage, wem nun diese neu entdeckten Schätze gehören. Etwa den Bewohnern der Arktis oder doch Amerika oder etwa Russland? Eine schwierige Frage, die wahrscheinlich keine gütliche Einigung hervor bringt, vielmehr zählen Macht und Geld. Leider vergessen dabei viele, welche Auswirkungen dieses Eisschmelzen für uns haben wird und welche Probleme dabei entstehen
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Klima Cocktail
In der NZZ vom Sonntag 22.Februar 2009 findet sich ein Interview mit einem Professor für Geografie und Klimatologie. Der Reporter beginnt mit dem Widerspruch, dass es doch ein Widerspruch sei, dass wir von Erderwärmung sprechen, es aber in letzter Zeit doch sehr kalt sei. Der Professor gibt zur Antwort, dass es nicht zulässig sei, aufgrund eines einzelnen Winters, solche Rückschlüsse zu ziehen, sondern dass eine Beobachtung über einen längeren Zeitraum unerlässlich sei. Ausserdem sollte man dabei beachten, dass man sich auf den Kontinent konzentriert. Hier sehen wir, dass es in Südwest und Zentraleuropa sehr kalt ist, aber in Nordosteuropa ausgesprochen warm, ein richtiger Klimacocktail! Auf die Frage des Reporters, was vom Mensch verursacht wurde, gibt der Professor folgende Antwort: Der Treibhauseffekt, die Luftverschmutzung, die Veränderung der Erdoberfläche durch Verstädterung, Wüsten oder Abholzung der Regenwälder seinen alles Faktoren. Dominant sei aber ganz klar der Treibhauseffekt. Er führt zum Rückfluss von Feuchtigkeit, dies führt wiederum zur Austrocknung und Wassermangel. Dies könnte in diesem Jahrhundert sogar zu einem grösseren Problem, als die durch den Treibhauseffekt verursachte Erderwärmung, werden.

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