Dienstag, 17. März 2009

Spaziergang Rebenweg

Im Dorf wo ich lebe, haben wir einen sehr schönen Rebenweg. Diesen bin ich letztes Wochenende gleich zwei Mal abgelaufen. Beim einten Mal hat es geregnet, am nächsten Tag war es schönes Wetter. Es war interessant, wie unterschiedlich diese beiden Spaziergänge waren, obwohl es der gleiche Weg war.


Beim Regen konnte ich die Natur weniger wahrnehmen. Es war sehr dunstig und trübe. Aber auch das sah auf eine Art und Weise schön aus. Es war schön den Regen auf dem Gesicht zu spüren und ich merkte, wie abhängig wir vom Regen sind. Ohne Regen würde gar nichts wachsen, dann gäbe es auch diesen herrlichen Rebenweg nicht. Es ist mir auch bewusst geworden, wie wichtig es ist, der Umwelt sorge zu tragen. Wir können froh sein, dass bei uns der Regen noch einigermassen sauber ist und uns so viel Leben spendet. Wir müssen schauen, dass dies so bleibt.

Beim zweiten Spaziergang, schien die Sonne und es war schön warm. Bei diesem Mal, konnte ich die Natur bewusst wahrnehmen und ich fühlte mich sehr wohl und geborgen. Es war einfach eine so schöne Stimmung, die Vögel pfiffen und die verschiedenen Farben schillerten. Auch da ist es mir wieder bewusst geworden, wie schön wir es hier haben und wie schön die Natur doch ist. Es ist wirklich wichtig, dass wir ihr Sorge tragen, damit auch unsere Nachkommen noch etwas vom Rebenweg haben und sich daran freuen können.

2 Kommentare:

  1. Liebe Jael

    Deine unterschiedliche Beschreibung von deinem ersten und zweiten Spaziergang hat mir wieder einmal aufgezeigt, wie eng unsere Psyche mit der Natur in Verbindung steht. Durch meine Erfahrungen und auch den Erfahrungen meiner Mitmenschen zu Folge, denke ich, dass sich unser Gemüt sehr stark von der Natur und ihren Launen beeinflussen lässt. Während des Winters gibt es beispielsweise viel öfters Depressionen oder ein Gefühl der Niedergeschlagenheit als während des Sommers und ich bin sicher, dass diese kein Zufall ist. Dies widerspiegelt sich auch in den Völkern der unterschiedlichen Erdteile wieder, vergleichen wir nur einmal die feurigen Spanier mit den frostigen Norwegern…

    Viele Grüsse

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  2. Liebe Jael,
    als ich deinen Eintrag gelesen habe, ist mir erst aufgefallen, wie sehr ich den warmen Sommeregen vermisse, denn ich liebe warmen Sommeregen. Ist es nicht wunderschön brafuss über den dampfenden Asphalt zu laufen und den Regen im Gesicht zu spüren. Wenn dann die Kleidung total durchweicht ist und einem kalt wird, geht man wieder ins Haus und trinkt einen heissen Kakao. Jetzt habe ich grad Lust auf Sommerregen. Hoffendlich ist es bald soweit.
    Liebe Grüsse,Karin

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